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Wann ist eine enterale Ernährung nicht zu empfehlen?
Es gibt einige Erkrankungen, bei denen enterale Ernährung nicht empfehlenswert ist und/oder keinen Sinn macht: etwa bei schwerem Durchfall oder Erbrechen, bei einer schweren akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder bei der so genannten Dünndarm-Atonie.

Werden die Kosten für die enterale Ernährung von der Krankenkasse übernommen?
Falls eine enterale Ernährung wirklich notwendig wird, übernehmen die Krankenkassen auch die Kosten. In der Arzneimittel-Richtlinie heißt es dazu: „Enterale Ernährung ist bei fehlender oder eingeschränkter Fähigkeit zur ausreichenden normalen Ernährung verordnungsfähig, wenn eine Modifizierung der normalen Ernährung oder sonstige ärztliche, pflegerische oder ernährungstherapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungssituation nicht ausreichen.“ Ob diese Bedingung vorliegt, muss von einem Arzt oder einer Ärztin entschieden werden.

Flüssig- und Aufbaunahrung nur bei Krankheit?

Mitunter können auch gesunde Menschen von Flüssig- und Aufbaunahrung profitieren, insbesondere bei einem erhöhten Bedarf an Energie, den mitunter Schwangere oder Hochleistungssportler zeigen. Sie bekommen mit dieser ganz speziellen Nahrung ganz schnell diejenigen Nährstoffe, die ihr Körper verstärkt braucht.